Glossar: Keller

Welcher Bereich wird als Keller bezeichnet?

Der Keller ist üblicherweise der Teil eines Gebäudes, welcher sich vollständig unterhalb der Erdoberfläche befindet. Keller gibt es in ganz unterschiedlichen Arten und Bauformen. Je nach Nutzung, Baugrund und Bauausführung lassen sich Keller beispielsweise in Erdkeller, Feldsteinkeller, Lochkeller oder Felsenkeller differenzieren. Auch Hauskeller oder Weinkeller sind denkbar.

Der Keller eines Wohngebäudes wird modernerweise auch Untergeschoss genannt. Er entsteht auf dem Fundament des Gebäudes und wird meistens aus Beton hergestellt. Ein Keller eignete sich vor allem in der damaligen Zeit aufgrund der gleichmäßigen Verteilung der kühlen Luft hervorragend zur Lagerung von Vorräten. Dies kann heute jedoch auch anders sein. Keller dienen heutzutage ebenfalls noch zur Vorratslagerung, jedoch können sie aufgrund neuer Kältetechnik, Lichtschächten und Fenstern auch warm, hell und vor allem trocken sein. Sie dienen dann beispielsweise als Hauswirtschaftsraum oder Arbeitszimmer. Ein Keller ist üblicherweise aber nicht als Wohnraum geeignet.

Liegt der Keller nicht vollständig unter der Erdoberfläche und dient zudem noch als Wohnraum, so wird er auch als Souterrain oder Tiefparterre bezeichnet. Wird der Keller als Wohnraum genutzt, sind noch einige wichtige Vorschriften zu beachten, ohne die eine Wohnraumnutzung nicht gestattet werden kann. Beispielsweise gilt es bei den Aufenthaltsräumen unter anderem die Wärmedämmung, den Feuchtigkeitsschutz, die Belüftung und die Lichtverhältnisse zu berücksichtigen.